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Reisehinweise und Sicherheit
Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Wachsamkeit geraten. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten und in ihrem Verhalten die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes beachten.
Hinweis zur Bootsexkursionen vor der Westküste der VAE:
Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der VAE und in die Straße von Hormuz sind die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb zu meiden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch von Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Ausländische Bootsbesatzungen, die sich den Inseln von VAE-Seite genähert haben, sind von iranischer Seite unter dem Vorwurf der "Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt worden.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Die generelle Sicherheit für Touristen ist in den VAE auf einem hohen Niveau, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen reichen aus.
FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Industrieanlagen sowie Ölförderanlagen dürfen nicht aufgenommen werden. Bei Personenaufnahmen (speziell von Frauen) ist größte Zurückhaltung angebracht.
DROGEN/ALKOHOL: Alkoholkonsum ist nur in lizenzierten Hotels erlaubt. Im Emirat Sharjah ist Alkoholkonsum komplett untersagt. Alkoholverstöße, z.B. auch Alkohol am Steuer, werden in den gesamten VAE streng bestraft.
RAMADAN: Der islamische Fastenmonat Ramadan fällt 2006 in die Zeit vom 23. September bis zum 22. Oktober. In dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Auch für Nicht-Muslime ist öffentliches Essen, Trinken und Rauchen, selbst in Fahrzeugen, tagsüber bei Strafe verboten.
Während des Ramadan bestehen gewisse Einschränkungen im Alltag, z.B. tagsüber Schließung von Restaurants und reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden. Außerdem zeichnet sich der Fastenmonat sich durch erhöhte Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen aus. Zugleich ist das öffentliche Leben während des Ramadan nach dem abendlichen Fastenbrechen durch eine besonders festliche Atmosphäre, Treffen im Familien- und Freundeskreis und oft auch verlängerte Ausgeh- und Ladenöffnungszeiten geprägt.