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Sinai

Die Halbinsel Sinai stellt die Landbrücke zwischen Afrika und Asien dar. Die höchste Erhebung ist im Süden der "Gebel Katharin" (2.642 m) inmitten der rostroten schroffen Bergmassive. Das Katharinenkloster liegt auf 1.500 m Höhe und wird vom Berg Musa überragt. Der Legende nach steht das Kloster an der Stelle des brennenden Dornbusches. Nicht versäumen darf man eine frühmorgendliche Besteigung des Berges, auf dessen Gipfel der Bibel zufolge Moses die Gesetzestafeln der zehn Gebote entgegengenommen hat. Für den Aufstieg (zunächst Serpentinen bergan, die auch mit der Hilfe von Kamelen gemeistert werden können, dann ca. 2.500 Stufen) werden zwei bis drei Stunden benötigt. Man braucht für den Aufstieg eine gute Kondition sowie warme Kleidung für die Zeit bis nach Sonnenaufgang.

Bekannt ist der Sinai auch für seine Badeorte, darunter Sharm el Sheick, Dahab und Nuweiba. Das Rote Meer und der Golf von Akaba sind ideale Tauchreviere und durch das warme trockene Klima beliebte Touristenorte. Tauchkurse werden vor Ort angeboten.
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