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Rotes Meer

Neben dem Kulturtourismus hat Ägypten in den letzten 20 Jahren auch den Bade- und Aktivurlaub entwickelt. Das Rote Meer mit dem Badeort Hurghada, dem wichtigsten Devisenbringer Ägyptens, wurde zu einem großen Ferienzentrum ausgebaut. Weitere Investitionen sollen folgen. Besonders gefördert wird der Tauchtourismus, der sich dann auf Grund der fantastischen Unterwasserwelt des Roten Meeres gut entwickelte. Hurghada, touristischer Mittelpunkt und Verwaltungshauptstadt der Provinz Rotes Meer, bestand vor 20 Jahren aus nicht mehr als ein paar Hütten. Heute reihen sich die Hotels, in denen jährlich über 800.000 Menschen übernachten, aneinander. Auf dem Touristenbazar bieten Juweliere, Souvenirgeschäfte und Foto-Shops ihre Dienste an. Weitere Orte am Roten Meer sind der kleine Hafenort Zafarana sowie Safaga, das gute Tauchmöglichkeiten bietet und nicht so überlaufen ist wie Hurghada.

Kulturinteressierte sollten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Paulus- und das Antoniuskloster zu besuchen. Besonders sehenswert im Antoniuskloster ist die koptische St. Antonius Kirche aus dem 6. Jahrhundert Neben dem Refektoriumsgebäude befindet sich eine Bibliothek mit 2.500 Handschriften und Büchern. Von der Antonius Grotte, zu den man eine kleine Wanderung unternehmen kann (zwei km - unbedingt Wasser mitnehmen!), hat man einen herrlichen Blick über das Gelände. Im Paulus Kloster, das man vom Antonius Kloster zu Fuß (in Begleitung eines Mönches) oder mit dem Auto/Bus erreichen kann, gibt es einfache Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
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