»» Startseite » Ägypten » Reisetipps 

Oasen

Die großen Oasen Ägyptens, die selten von Touristen besucht werden, liegen alle in der westlichen (Libyschen) Wüste. El Kharga, Baharija, Farafra und Dakhla bilden zusammen das New Valley. Die ziemlich unterentwickelte Region soll durch die Ansiedlung von Landwirten weiterentwickelt werden. Für Touristen besteht die Möglichkeit, auf der Karawanenroute Darb el Arba´aim mit dem Auto die Oasen zu besuchen. Dafür sollte man sich mindestens vier bis sechs Tage Zeit nehmen. Bei dem Besuch einzelner Oasen sollte man Baharija und Farafra von Kairo, Kharga und Dhakla von Luxor aus anfahren. In den Oasen stehen einfache Unterkünfte zur Verfügung.
Die Oase Siwa ist 300 km im Landesinneren im Nordwesten der Libyschen Wüste gelegen. In dieser natürlichen Senke unter dem Meeresniveau wachsen über 250.000 Dattelpalmen mit dem Wasser von über 200 Quellen.

Die Oase Baharija ist die nördlichste der nun folgenden Oasen auf der Höhe der Nilstadt El Minia. Aus der Zeit der Pharaonen ist ein Grab zu sehen und Malereien aus der 18.-19. Dynastie. Von Baharija führt eine befestigte Straße nach Süden durch die imposante Weiße Wüste nach Farafra. In dieser kleinen Oase prägen Lehmhäuser das Bild. Die Oase Dakhla besteht aus mehreren recht weit verstreuten Dörfern.
Die Oase El Kharga ist die südlichste und dem Nil am nächsten Oase. El Kharga bemüht sich von allen Oasen am meisten um Touristen. Die Besiedlung erstreckt sich über fast 200 km in Nord-Süd-Ausdehnung. Die Verbindungsstraße nach Norden (Richtung Assiut) geht durch ein landschaftlich höchst interessantes Gebiet, dem Tal der Melonen. Riesige Felskugeln säumen hier den Weg. In den Dörfern von El Kharga befindt sich als Sehenswürdigkeit der besterhaltene Perser-Tempel in der Libyschen Wüste, der Ammun geweihte Tempel von Hibis. Der 430 m hohe Gebel el Teir (Berg der Vögel) birgt frühe Mausoleen der Christenheit aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert n. Chr.
Ägypten
Tunesien
Marokko
Vereinigte Arabische Emirate
Flüge
Pauschalurlaub